interaktive Nutzung/Darstellung von 3d-Modellen
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Ist ein Modell mit SketchUp erstellt worden, so liegt es in Form einer *.skp-Datei vor, wenn das Modell in Google-Earth richtig platziert wird, liegt es als (komprimierte)*.kmz-Datei vor. Zur interaktiven Betrachtung der 3d-Modelle gibt es nun verschiedene Möglichkeiten, bei denen man auch über den Schutz der Modelle nachdenken muss: Als *.skp-Datei ist das Modell für jeden veränderbar. Diese Dateien lassen sich als email-Anhang verschicken.
Als skp-Datei direkt in SketchUp; dazu muss aber das komplette Zeichenprogramm installiert sein, was aber nur ein kleiner Anteil der PC-Besitzer hat. Das Modell ist ungeschützt!
als skp-Datei lässt es sich auch mit dem SketchUp-Viewer betrachten, nicht aber verändern. Dieses Programm ist frei verfügbar. Vom SketchUp-Viewer werden auch alle Besonderheiten des Programms (Kameraeinstellungen und -fahrten) unterstützt.
Ist das Modell in der 3d-Galerie (3d-warehouse) abgelegt, liegen dort skp- und kmz-Datei zum freien Download (und zur freien Veränderung!) vor. Nach den AGBs des 3d-warehouses tritt man die Rechte an den Modellen an Google und seine User ab! Man kann dann jeweils die einzelnen Modelle herunterladen und in GoogleEarth oder SketchUp betrachten.
In Google Earth, das inzwischen von über 400 Mio. PC-Nutzern installiert wurde und hohe Zuwachsraten verzeichnet:
a) indem man das einzelne Modell direkt lädt.
b) wenn es von Google in die "Best of 3d-Galerie" übernommen wurde und der Haken in Ebenen > 3dModelle gesetzt ist.
c) wenn der 3d-warehouse-Netzwerklink geladen und aktiviert ist, muß man das Modell erst aus dem 3d-warehouse herunterladen.
d) Ist das Modell in einem anderen Netzwerklink (z.B. Dresden, Berlin, TMV...), so muß man diesen Netzwerklink in GoogleEarth nur aktivieren (=Haken setzen) ohne das Modell einzeln zu laden.
Es gibt von der Firma eDrawings einen frei verfügbaren Viewer für SketchUp-(und andere CAD-)Modelle, mit dem man das Modell geschützt und ohne Viewer-Programm als eigenständige exe-Datei weitergeben kann. Diese Datei hat dann eine Grösse von über 2MB (davon ca. 1,8MB für den integrierten Viewer), lässt sich aber geschützt und für jeden PC-User weitergeben.
Die interessanteste Form der Weitergabe des geschützten Modells ist aber sicher in Forms eines sog. 3d-PDFs, das mit dem Adobe-Reader ab Version 7.0.8 (aktuelle Version 9) betrachtet werden kann. Diesen hat fast jeder PC-Benutzer, weil alle Handbücher z.B. damit dargestellt werden.
a) Das Modell kann eingebettet in eine PDF-Seite weitergegen werden.
b) Innerhalb einer Webseite lässt es sich einbetten mit <embed...>
c) In einer Webseite lässt es als Link innerhalb des Fensters öffnen, oder in einem neuen Fenster, das dann beliebig verschoben oder skaliert werden kann.
Die hier dargestellten 3d-PDFs wurden mit dem SketchUp-Plugin der Firma RenderPlus erstellt. Auf der zugehörigen Wiki.RenderPlus-Seite finden sich weitere Beispiele für 3d-PDFs, die mit diesem Plugin erstellt wurden.
Ausserdem gibt es auch von Adobe eine 3d-Galerie von 3d-PDFs, die noch wesentlich mehr Möglichkeiten der 3d-PDFs aufzeigen. Es lassen sich inzwischen auch Videos, Flash-Animationen und Karten mit exakten Geokoordinaten einbinden und z.B. komplexe, interaktive Montage- oder Demontage-Anleitungen erzeugen.
Beispiel : 3d-Modell der Erde mit Fotos vom NASA-Projekt "Blue Marble"
Öffne 3d-PDF in neuem Fenster
interaktives 3d-PDF, Grösse 600 x 600 px, eingebettet mit embed...
F8 = PDF-Kopfzeile ein/aus, Drehen = MausLi Zoom = MausRad / MausRe Verschieben = Shift+MausRe
Bedienungshinweise für 3d-PDFs
Welche Leisten (Menu/Werkzeug/Navigation) beim Start angezeigt werden, hängt von der letzten Einstellung des Acrobat Readers auf dem benutzten PC ab.
Die Menüleiste läßt sich mit F8 ein/ausschalten
Die Navigationsleiste lässt sich durch Rechts-Klick mit der Maus auf die Leiste ein/ausschalten.
Die Werkzeugleiste kann durch Rechts-Klick auf das 3d-Modell in der Karteikarte eingestellte werden bei:
→ 3d-Grundeinstellungen → 3D → Werkzeugleistenstatus → Aus/Eingeblendet
Screenshot 3d-PDF: Hamburger Elbphilharmnonie